Dancefloor Destruction Crew DDC goes CRZY! Foto: Raphael Götz
Ab dem 27. November im Stadttheater Schweinfurt zu bestaunen: Die Dancefloor Destruction Crew DDC goes CRZY! Foto: Raphael Götz

Theater Schweinfurt: Vorhang auf für den 14. Spielplan

It’s Showtime! In gut zweijähriger Planungsarbeit hat Christian Kreppel, Leiter des Theaters Schweinfurt, seinen 14. Spielplan erarbeitet. In über 100 Programmpunkten und bis zu 170 Vorstellungen in 16 Abo-Ringen und Freiverkauf-Vorstellungen begeistert er das Publikum. Alle Generationen werden gezielt durch Qualität und Vielfalt angesprochen. Gleich fünf Tourneepremieren werden gezeigt.

Abwechslungsreiches Programm

Kleiner Vorgeschmack gefällig? Am 28. September steht die Dramatisierung von „Aus dem Nichts“ nach dem packenden Film von Fatih Akin auf dem Programm. Am 19. Oktober startet die Aakash Odedra Company aus Großbritannien ihre Gastspielreise in Unterfranken. Das Hamburger Ernst Deutsch Theater zeigt am 3. November „Heisenberg“ aus der Feder des englischen Erfolgsautors Simon Stephens. Die vielleicht ungewöhnlichste Tanzshow der Welt kann man am  27. November mit der Vorpremiere der Dancefloor Destruction Crew „DDC goes CRZY“ erleben. Am 22. April schließlich wird „Lenya Story“ – die in Wien und Berlin bereits gefeierte Hommage an Lotte Lenya und Kurt Weill – in der Inszenierung des Theaters Wien gezeigt.

Christian Kreppel vom Stadttheater Schweinfurt. Foto: Katharina Winter

Was kommt gut an?

Die Frage nach den Highlights eines Spielplans ist schwer zu beantworten. Schließlich möchte man alle existierenden Genres präsentieren. Das sogenannte leichte Genre wie Musical, Show, Crossover und Boulevard ist beispielsweise stets beliebt. Ein Dauerbrenner ist auch die oft tot gesagte Operette. Nach wie vor „brummt“ aber auch das Tanztheater. Inhaltsstarkes Sprechtheater findet ein anderes Publikum, egal ob es sich um Klassiker oder neue zeitgenössische Stücke handelt. Opern begeistern leider nicht immer von vornherein. Hier punktet das Theater aber mit Qualität und Niveau.

Ein echter Hingucker: Der Theatersaal im Stadttheater Schweinfurt. Foto: Theater Schweinfurt

Viele spannende Darbietungen

Auf dem Spielplan stehen Produktionen vom Theater Ulm, dem Anhaltischen Theater Dessau, dem Landestheater Detmold und dem Theater Hof. Außerdem steht eine Peking Oper – also eine ganze andere „Farbe“ – und eine vertanzte „Zauberflöte“ (NRW Juniorballett Dortmund) auf dem Programm. Der Konzertbereich ist dabei außergewöhnlich, denn er bietet ein künstlerisches Niveau, das in Klein- und Mittelstädten so gut wie nie anzutreffen ist. Die Zusammenarbeit mit den Bamberger Symphoniker (Bayerische Staatsphilharmonie) ist daher nach wie vor eine große Freude.

Das Theater Schweinfurt aus der Vogelperspektive. Foto: Maximilian Stuhl

Das Theater Schweinfurt aus der Vogelperspektive. Foto: Maximilian Stuhl

Rück- und Ausblick

Letzte Saison stellte das 500. Konzert in Schweinfurt eine grandiose konzertante Fledermaus-Aufführung dar. Kommende Saison kann man sich unter anderem auf Beethovens 9. Symphonie freuen. Der weltweit gefeierte Countertenor Valer Sabadus tritt ebenso auf wie der Tenor Daniel Behle, welcher im Januar 2019 als Belmonte bereits in Schweinfurt gefeiert wurde, und mit „Belcanto“ eine Weltpremiere präsentiert. Zudem kann man sich auf das Radio-Sinfonieorchester Prag freuen, welches zum ersten Mal dabei ist. Christian Kreppel und sein Team des Theaters Schweinfurt sind gespannt auf zahlreiche Besucher! Am 29. Juni begann die Einschreibung für die Abonnements der Saison 2019/2020. Weitere Infos findet man auch online auf der Homepage des Stadttheaters.

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