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Zehnjähriges Jubiläum der Kunsthalle Schweinfurt. Foto: Dominik Röding
Zehnjähriges Jubiläum der Kunsthalle Schweinfurt. Foto: Dominik Röding

Zehn Jahre Kunsthalle Schweinfurt: Großartige Ausstellungen im Jubiläumsjahr

Anlässlich des zehnjährigen Jubiläums der Kunsthalle Schweinfurt haben sich die Verantwortlichen um Leiterin Andrea Brandl für neuen Wind gesorgt. Konkret wurde die Dauerausstellung grundlegend überarbeitet. Ab Mitte Juli präsentiert sich die hochkarätige Sammlung zur „Kunst nach 1945 in Deutschland“ fortan auf zwei Geschossebenen mit einer neuen Hängung, die den einzelnen Werken viel Freiraum gibt und spannende Gegenüberstellungen gestattet. Damit knüpft die Kunsthalle an die Bestände des Museums Georg Schäfer an und führt diese zeitlich weiter. 

Junge und wilde Kunst in Fülle

Werke von Willi Baumeister oder Georg Meistermann sind genauso vertreten wie die Arbeiten der Künstlergruppen Quadriga, ZEN 49, Junger Westen oder SPUR, WIR, GEFLECHT und Kollektiv Herzogstraße. Einen Schwerpunkt bildet die jüngst erfolgte, großzügige Schenkung der Galerie van de Loo mit Werken der Münchner Malerei der Nachkriegszeit. An kaum einem anderen Ort ist diese „junge und wilde“ Kunst in dieser Fülle zu entdecken. Im Untergeschoss geht es zukünftig politisch zu. Werke aus den 1950er Jahren bis heute konfrontieren den Besucher unter dem Titel „Individuum und Gesellschaft“ mit gesellschaftspolitischen Fragen. Abgerundet wird der neue Rundgang mit Arbeiten, die sich einem seit der Antike bekannten Thema widmet: die Landschaft- und Architekturdarstellung. Hier werden vor allem die Erwerbungen der letzten zehn Jahre im Bereich Malerei, Skulptur, Videokunst, Fotografie oder Mixed Media gezeigt.

Verhältnis von Mensch und Umwelt im Mittelpunkt des Museumsbetriebs. Foto: Dominik Röding

Verhältnis von Mensch und Umwelt im Mittelpunkt des Museumsbetriebs. Foto: Dominik Röding

Fokus: Mensch und Umwelt

In den vergangenen Jahren konnte die Kunsthalle ihr Profil immer weiter schärfen. Ermöglicht wurde dies durch neue Ankäufe und Schenkungen. Als Ort der Bildhauerkunst und als Plattform für Kunst nach 1945 steht vor allem das Verhältnis von Mensch und Umwelt im Mittelpunkt des Museumsbetriebs. Längst steht das Museum dabei auch im engen Austausch mit Kulturinstituten wie den Kunstakademien in München und Nürnberg und eröffnet einer immer breiter werdenden Bevölkerungsschicht neue Zugänge zur Kunst. Das Jubiläumsjahr startete fulminant mit der Ausstellung „Gunter Sachs – Kamerakunst“, die Besucher aus ganz Deutschland nach Schweinfurt lockte. Mehr unter www.kunsthalle-schweinfurt.de.

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