Das Homburger Schloss in Homburg. Foto: Horst Schneider
Das Homburger Schloss in Homburg. Foto: Horst Schneider

Sagenhafte Winterwanderungen in Mainfranken

Wer liebt es nicht das wunderbare Gefühl, in traumhaft schönen Landschaften aktiv unterwegs zu sein. Das Wandern an der frischen Luft weckt außerdem nicht nur die Lebensgeister, sondern spendet auch frische Energien für Körper und Geist. Gerade zur Weihnachtszeit bietet sich ein Spaziergang mit den Liebsten an, um all die Leckereien der Festtage besser zu verdauen.

Der Sagenpfad auf Burg Lichtenstein

Die Burg Lichtenstein ist eine mittelalterliche Höhenburg, gelegen in dem gleichnamigen Dorf Lichtenstein, einem Ortsteil von Pfarrweisach. Um sie ranken sich viele Sagen. Unmittelbar neben der Burg beginnt der Sagenpfad. Er führt unterhalb der Burg in ein Felsenlabyrinth mit einigen Höhlen und Grotten, verwitterten Steinblöcken und Tränenfelsen. Vieles hier gehört ins Reich der Sagen und Legenden, und manches entspricht doch der Wahrheit. Der Pfad hat eine Länge von rund 800 Metern, er lässt sich aber mit Wanderung zum Teufelsstein um einen Kilometer erweitern.

Der Sagen- und Mythenweg bei Dettelbach

Der Sagen- und Mythenweg erstreckt sich durch die Dettelbacher Flur und ist ausreichend beschildert. Vom Beginn der Egerländer Straße bis zum Ende des Spielberg sind es zwei Kilometer, die in rund eineinhalb Stunden zu bewältigen sind. Entlang des Weges stehen zwölf Tafeln mit Sagen über Dettelbach sowie Informationen über Landwirtschaft und Weinbau. An der Hütte des Wein-, Obst- und Gartenbauvereins befindet sich eine Panoramaansicht mit Blick aufs Maintal. Zusätzlich kann zur Joesfs-Höhe gewandert werden. Hier wartet eine weitere Sagentafel sowie ein sagenhafter Ausblick.

Die Sagenwanderung durch Homburg

Nebelumwoben thront das Homburger Schloss über dem gleichnamigen Ort im Spessart. Hier kann man an einer von kostümierten Erzählern  moderierten Sagenwanderung teilnehmen. Der Marsch zu Fuß zwischen Wald und Wein, alten Pfaden und historischem Gemäuern wird garniert mit schaurigen Überlieferungen aus der dunklen Vergangenheit des Winzerdorfes. Auch von Märchen und anderen Gruseligkeiten wissen die Erzähler zu berichten. Nach dem Fußmarsch, am besten in der Dämmerung bei Fackelschein, bietet sich eine Weinprobe in einem der örtlichen Weingüter an.

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