Die Geschwister Kiesel von der Bücherblume Volkach. Foto: Dominik Röding
Die Geschwister Kiesel von der Bücherblume Volkach. Foto: Dominik Röding

Zur Lektüre empfohlen von der Bücherblume in Volkach

Die Schwestern Eva und Sabine Kiesel sind Inhaberinnen der „Bücherblume“ in Volkach. Die Buchhandlung bietet ein ausgesuchtes Sortiment an Literatur, im Café kann man bei Kaffee und selbstgemachtem Kuchen eine kleine Lese-Pause einlegen. Auf „Tiepolo“ stellen die beiden Bücher vor, die sie auch ihren Kunden empfehlen.

Sabines Empfehlung:

Nina George schreibt in ihrem neuen Roman sinnlich, intensiv und präzise über Weiblichkeit in all ihren Facetten. June Elbus ist 15 Jahre alt, als ihr geliebter Onkel Finn Weiss an dem „AIDS-Ding“ stirbt. Finn, ein berühmter New Yorker Maler und der Einzige, der June je verstanden hat, dem sie blind vertraute und mit dem sie über alles reden konnte. Ohne Freunde und im ständigen Streit mit ihrer älteren Schwester bricht für das junge Mädchen durch den Verlust ihres Onkels eine Welt zusammen. Nichts mehr scheint einen Sinn zu ergeben. Auf Finns Beerdigung begegnet June das erste Mal Toby: einem todtraurigen, großen schlaksigen Typen, der sich im Hintergrund hält und von ihren Eltern missbilligend beäugt wird. Ein paar Tage später bekommt sie ein Päckchen. Darin befindet sich die Teekanne aus Finns Apartment – und eine Nachricht von Toby, dem Fremden. Wer ist dieser Mann, der behauptet, Finn ebenso gut zu kennen wie June selbst? Zunächst ist June misstrauisch, doch dann beginnt sie, sich heimlich mit Toby zu treffen, und sie erfährt, dass es gegen Trauer ein Heilmittel gibt: Freundschaft und Zusammenhalt. Durch ihn erfährt sie von der zuerst verstörenden Wahrheit über das Leben ihres geliebten Onkels, doch nach und nach entwickelt sich Vertrauen. Ein Roman über die erste große Liebe, über tiefe Trauer und sehr viel Hoffnung!

„Sag den Wölfen, ich bin zu Hause“, von Carol Rifka Brunt, erschienen im Eisele Verlag, ISBN 978-3-96161-007-5.

Evas Empfehlung:

Der New York Times-Bestseller überzeugt als poetischer Roman über Familie und Freundschaft.Vor der beeindruckenden Kulisse der bretonischen Küste lässt Bestseller-Autorin Nina George zwei Frauen sich selbst neu entdecken: ihre Wünsche und Träume, ihre Sinnlichkeit, ihr Begehren. Claire ist eine erfolgreiche, zielstrebige und souveräne Pariser Professorin. Ihr Leben scheint perfekt: eine harmonische Ehe, ein erwachsener Sohn und ein komfortabler Lebensstandard. Julie ist die neue Freundin ihres Sohnes. Eine junge Frau mit Lebenshunger, Selbstzweifeln und voller Erwartungen an ihr kommendes Leben. Zwei Frauen – die eine am Anfang ihres selbstbestimmten Lebens, die andere in dessen Mitte. Beide voller Fragen, wie man das Leben erleben will und was es einem auferlegt. Welchen Mut man aufbringen kann, sich selbst zu begreifen und den eigenen Weg auch zu beschreiten. In ihrem Sommerhaus in der Bretagne lernen sich die beiden Frauen näher kennen. Darunter ihre verborgensten Hoffnungen und Geheimnisse, Sehnsüchte und Ängste. Ein ätherischer, sinnlicher Roman voll bretonischer Sommerglut. Eine Geschichte vom Werden, vom Versteinern und vom Aufbrechen.

Mein Lieblingszitat: „Weder deine Zukunft noch deine Vergangenheit liegen fest. Du kannst immer wieder aus dir selbst heraus neu entstehen.“

„Die Schönheit der Nacht“, von Nina George, erschienen im Knaur Verlag, ISBN: 978-3-426-65406-4.

Mehr unter www.buecherblume.de.

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