Nachtwächter Wolfgang Mainka beim Suppe-Essen. Foto: Joachim Fildhaut
Nachtwächter Wolfgang Mainka beim Suppe-Essen. Foto: Joachim Fildhaut

Der Franke ist, was er frisst

Der Würzburger Nachtwächter Wolfgang Mainkai präsentiert fränkische Lebensart – sowohl kulinarisch als auch literarisch.

Traditionen erhalten

Die Erinnerung an die Geschichte Würzburgs wachzuhalten und die fränkische Lebensart zu vermitteln, ist die Zielsetzung der Würzburger Nachtwächter. Historisches Infotainment, Wissen durch Unterhaltung vermitteln, nennt dies ihr Gründer Wolfgang Mainka. Nun hat er dafür ein neues Kapitel aufgeschlagen, das „Nachtwächter-Stüble“ in der Plattnerstraße. Als Hingucker wird man von einem überdimensionalen Bild von Rembrandts „Nachtwache“ empfangen, in dem die Nachtwächter hineinkopiert wurden. Für das „Nachtwächter-Stüble“ wurde eigens eine Wirtshausstube aus dem Fränkischen Freilandmuseum in Fladungen nachgebaut. Das Stüble ist ausgestattet mit einer Musikantenecke, Jagdecke und einer „Fress-Ecke“.

Deftig, fränkische Brotzeit! Foto: GettyImages

Deftig, fränkische Brotzeit! Foto: GettyImages

Würzburg erleben

Es ist keine öffentliche Gaststätte, sondern ein Treffpunkt nach den Führungen – ebenso für Touristen wie für Einheimische. Die bekommen Weinproben mit fränkischer Häckerbrotzeit gereicht. Ebenfalls finden dort Lesungen fränkischer Schriftsteller. Indes, Wolfgang Mainka hat sich auch selbst längst einen Namen als Schriftsteller gemacht, wovon sein zuletzt erschienenes Buch „Der Franke ist, was er frisst“ zeugt. Wer Franken von seiner authentischen Seite kennenlernen will, dem sei ein Besuch bei den Würzburger Nachtwächtern oder die Lektüre des Buches empfohlen.

Buchtipp:

Gschichtli von Stehbrunzern, Schnickerli und anderem Zeugs aus der fränkischen Küche versammelt das Buch: „Der Franke ist, was er frisst“ von Wolfgang Mainka, 128 Seiten, gebunden, erschienen im Verlag Echter, ISBN 978-3-429-04497-8

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