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Die Vielfalt Mainfrankens entdecken. Foto: Michael Koch
Die Vielfalt Mainfrankens entdecken. Foto: Michael Koch

Die Gastlichen Fünf: Komm, wir entdecken die Stadt!

Die Gastlichen Fünf laden zu vielfältigen Entdeckungen und Genussmomenten ein. Begleiten Sie uns auf ganz besonders interessanten Stadtführungen in den Orten Dettelbach, Gerolzhofen, Iphofen, Kitzingen und Volkach.

Iphofen: Weinbergsromantik und Totenstille

An jedem ersten Samstag im Monat um 13.30 Uhr lädt das Bio-Weingut Bausewein zu einer Führung am Geschichtsweinberg ein. Auf drei Weinbergs­terrassen wird aufgezeigt, wie Weinbergflächen im Mittelalter, um 1800 und um 1960 ausgesehen haben. Die Anlage ist ein Unikat aus Historie zum Anfassen und angewandtem Artenschutz. Hoch hinauf führt der Anstieg und belohnt den Ausflügler mit einem fantastischen Ausblick auf Iphofen. Beim Blick auf die vor Kraft strotzenden Weinberge erkennt man: Nicht ohne Grund genießen die Iphöfer Winzer weltweit einen hervorragenden Ruf. Neben der Qualität der Trauben ist es auch der Ausbau im Keller, der auf die Qualität eines Weines wirkt. Bei Führungen durch ihre Weinkellereien lassen sich Weinerzeuger über die Schultern schauen. Etwa das Weingut und Romantik Hotel Zehntkeller, das von Mai bis Ende Oktober jeden Samstag um 11 Uhr durch seinen Weinkeller führt. Einen Einblick der etwas anderen Art in die Stadtgeschichte bietet das Beinhaus im Untergeschoss der Michaelskapelle. Durch ein kleines Fenster oder mittels VR-Brillen der Tourist Information sieht man die aufgeschichteten Gebeine aus spätmittelalterlicher Zeit, die bis heute erhalten sind.

Führung am Geschichtsweinberg. Foto: Michael Koch

Das Beinhaus im Untergeschoss der Michaelskapelle. Foto: Heike Lenz

Weinkeller des das Weingut und Romantik Hotel Zehntkeller. Foto: Petra Reissmann

Kitzingen: Kräuterduft und Kostproben

Durch verwinkelte Gassen, entlang blühender Gärten und durch den Untergrund führt die neue Stadttour unter dem Motto „Kitzingens Kulissen“. Gepaart mit Kostproben ansässiger Gastronomen ist diese Führung ein ganzheitliches Erlebnis. Kultur, Architektur, Geschichte und Kulinarik treffen auf Abenteuer beim exklusiven Rundgang mit Stirnlampe durch die Deusterkeller. Wer die Natur liebt, kommt in Kitzingen ebenfalls auf seine Kosten – bei einer kurzweiligen Kräutertour mit der zertifizierten Wildkräuterführerin und Kräuterfee Stefanie Roßmark. Egal ob zwischen den Rebzeilen, durch Waldpfade oder entlang von Wiesen, es finden sich überall wilde Leckereien zum Probieren, gepaart mit zwei passenden Weinen. Auf der erweiterten Führungsvariante mit Kostproben erhält der Gast die Möglichkeit auch ungewöhnliche Häppchen zu testen. Wie wäre es mit Vogelbeer-Kürbisaufstrich oder Brennnesselchips, Mädesüß-Gelee oder Knoblauchsrauken-Pesto? Falls Sie Appetit bekommen haben, wartet eine kulinarische Überraschung inmitten der Kitzinger Traumrunde. Mehr Infos zur Probetour unter www.kitzingen-kanns.de/kostproben und www.kitzingen-kanns.de/kraeuterkuesstwein.

Die Farben des Frühlings in Kitzingen. Foto: Hilmar Hopfengart

Führung mit Kräuterfee Stefanie Roßmark. Foto: Stadt Kitzingen

Rundgang durch die Deusterkeller. Foto: Stadt Kitzingen

Dettelbach: Rätselraten und Rückenschauer

Genussvolle Führungen durch den historischen Stadtkern und die Weinberge Dettelbachs garantieren Gudrun Kosch, Alice Schiller und Gerti Höfling, die als Gästeführer-Damen-Trio Besucher mit auf Tour nehmen. Entweder tagsüber bei strahlendem Sonnenschein oder nachts bei schummrigem Laternenlicht führen sie durch den Ort, in dem man malerische Gässchen, jahrhundertealte Häuser, romantische Fleckchen und versteckte Orte entdecken kann. Etwa beim Gang in den neu eingerichteten Männerturm direkt am Faltertor, der früher als Gefängnis diente. Die lebendigen Einblicke, aber vor allem die Ausblicke vom Turmfreigang auf die Altstadt, machen den Museumsbesuch so spannend und interessant. Dazu werden immer auch ein Glas Wein an der historischen Weinpresse unter der Kirchenzinne oder im kleinen Park an der Stadtmauer gereicht. Reichlich viele ungelöste Rätsel aus der Stadtgeschichte und kuriose Geschichten sorgen für Kurzweil und Spannung.

Genussvolle Führungen mit dem Gästeführer-Damen-Trio. Foto: Dominik Röding

Pestarzt: Eine Reise in die Vergangenheit. Foto: Alice Schiller

Die östliche Stadtmauer in Dettelbach. Foto: Petra Reissmann

Volkach: Gourmethäppli und G’schichtswägele

Über 1100 Jahre reicht die Geschichte Volkachs zurück in die Vergangenheit und jedes Jahrhundert, das vorüberzog, drückte der Stadt seinen Stempel auf. Einträchtig stehen heute die mittelalterliche Stadtmauer, die gotische Pfarrkirche, das prächtige Renaissance-Rathaus und das barocke Schelfenhaus beieinander. Eine wunderbare Möglichkeit, um den Ort näher kennenzulernen und in die bunte Gastronomie- und Weinwelt einzutauchen, bietet die Gourmethäppchen-Tour. Fünf kulinarische Stationen warten auf neugierige Feinschmecker. Überall gilt es ein Häppchen oder einen Wein zu verkosten. Wer es rustikaler mag, kann auch das „G‘schichtswägele“ buchen, bei dem man mit einer Gästeführerin und einem hölzernen Bollerwagen, gespickt mit allerlei köstlichen Dingen, die Altstadt erkundet. Als erhellend erweisen sich dabei die Schilderungen und Anekdoten, während man zu den wichtigsten Adressen und schönsten Plätzen Volkachs geführt wird. Wer sich auf eigene Faust auf einen Stadtrundgang begeben möchte, der sei auf die Vinotheken-Tour verwiesen. Hierbei kann man zwölf Weine in verschiedenen Vinotheken und Weingütern verkosten.

Weingenuss mit der Vinotheken-Tour. Foto: Der Marktplatz in Volkach. Foto: Atelier ZUDEM/Nitschke

Der Marktplatz in Volkach. Foto: Atelier ZUDEM/Nitschke

Mit dem „G‘schichtswägele“ die Stadt erkunden. Foto: Atelier ZUDEM/Nitschke

Gerolzhofen: Eiseskälte und Hochgenüsse

Die Geschichte Gerolzhofens reicht über 1200 Jahre weit zurück. Viele Gebäude, Geschehnisse und Orte geben noch heute Einblicke in längst vergangene Zeiten und tragen zum kulturellen Gesamtensemble der lebendigen Stadt bei. Dabei kam es immer wieder zu Höhen und Tiefen – und das im buchstäblichen Sinn. Bei der Führung „Höhen und Tiefen“ lernt man die Stadt aus ungewöhnlichen Blickwinkeln näher kennen. Zunächst geht es 80 Stufen hinauf in den Weißen Turm, der einst als „Auslug“ und Stadtgefängnis genutzt wurde. Von hier aus hat man einen einmaligen Blick auf Gerolzhofen und sein Umland. Anschließend geht es hinab in die historischen Eiskeller, in denen früher traditionell das hausgebraute Bier gelagert wurde. In den kühlen Kellergewölben und Gängen sind Infotafeln aufgestellt, die die Geschichte in Wort und Bild darstellen. Wer es bequem mag und die Bewegung scheut, bucht eine Stadtrundfahrt und nimmt lieber Platz in der „Lok Adler“, mit der man die Stadt wie auf Schienen erkunden kann.

Die beliebte Stadtlok in Gerolzhofen. Foto: Peter Ott

Der Weierturm in Gerolzhofen. Foto: Beate Glotzmann

Die historischen Eiskeller in Gerolzhofen. Foto: Beate Glotzmann

Mehr Informationen unter www.die-gastlichen-fuenf.de.

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